Archiv für Januar 2015

#Befreiung: Esther Bejarano im Interview

Die ARD hat die Befreiung von Auschwitz zum Anlass genommen, ein Interview, Fotos, Videos, biografische Daten sowie Hinweise zu aktuellen Auftritten und Veröffentlichungen unserer Genossin Esther Bejarano zu veröffentlichen:
http://www.tagesschau.de/inland/esther-bejarano-101.html

#Ameos: Tarifvertrag erkämpft

Nach Demonstrationen und Streiks in Osnabrück und Hildesheim ist den Kolleginnen und Kollegen am 20. Januar in der dritten Verhandlungsrunde der Durchbruch gelungen: Rückwirkend zum 1. Januar 2014 werden die von Ameos gekündigten Tarifverträge für die 1500 Beschäftigten der AMEOS-Kliniken in Hildesheim und Osnabrück wieder eingesetzt.

Die Tarifverträge gelten bis zum 30. April 2016 und sehen unter anderem vor:

Die Gehälter der Klinikbeschäftigten werden zum 1. März diesen Jahres um drei Prozent, mindestens aber um 90 Euro erhöht; die Auszubildenden erhalten 40 Euro mehr im Monat. Ab 1. Januar 2016 werden die Gehälter nochmals um 2,4 Prozent angehoben; Auszubildende erhalten 20 Euro mehr.
Jede Vollzeitkraft bekommt rückwirkend für 2014 eine Einmalzahlung von 300 Euro, Teilzeitkräfte anteilig; Auszubildende bekommen 150 Euro als Einmalzahlung.
Darüber hinaus haben beide Tarifpartner vereinbart, Verhandlungen über einen veränderten Manteltarifvertrag aufzunehmen; dabei soll auch über den Einsatz von Leiharbeitern verhandelt werden.
…mehr unter: https://de-de.facebook.com/AMEOSgemeinsamstark und verdi

Wer Rassismus, Krieg, Sozial- und Demokratieabbau sät…

…erntet PEGIDA

Erklärung des Sekretariat des DKP-Parteivorstandes

[…] Das Zusammenspiel von Rassismus, Kriegshetze, Sozial- und Demokratieabbau – das ist der gesellschaftliche Nährboden, den PEGIDA und andere Rassisten jetzt für ihre menschenverachtende Ideologie nutzen können. Sie fahren die Ernte ein, die Merkel & Co gesät haben.
In dieser Situation ist es richtig, darauf zu verweisen, dass die Demonstrantinnen und Demonstranten in Dresden angesichts eines Anteils von 0,1 % muslimischer Menschen in Sachsen faktisch gegen ein Phantom mobilisiert werden. Die DKP vertritt jedoch die Position, dass es Aufgabe von Antifaschistinnen und Antifaschisten in dieser Situation vor allem ist, die Nutznießer dieser reaktionären Entwicklung in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken: deutsche Banken und Konzerne. Alle Sonntagsreden von Unternehmerverbänden und ihren Politikern für Toleranz und gegen Ausländerfeindlichkeit können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es diese Teile des Kapitals sind, denen es nutzt:

o Wenn die arbeitende Bevölkerung sich immer mehr spaltet in Deutsche und Nicht-Deutsche.
o Wenn berechtigte soziale Ängste und Wut, in Bahnen gelenkt werden, die sie aus der Verantwortung nehmen für forcierte Ausbeutung, Massenerwerbslosigkeit und einen sich ausweitenden Niedriglohnbereich.
o Wenn Rassismus die Bereitschaft in der Bevölkerung erhöht, deutsche Waffen und deutsche Soldaten in den „Kampf gegen den Terror“ zu schicken, während es in Wahrheit darum geht, dem deutschen Monopolkapital den Zugriff auf Rohstoffe, Absatzmärkte und billige Arbeitskräfte zu sichern. […]

Die komplette Erklärung auf news.dkp.de