Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Wechsel beim Audi-Vorstand

Vier von sieben Audi-Vorständen müssen gehen. Der Vorsitzende des Vorstands Rupert Stadler bleibt. Dass es sich um Spätwirkungen des Dieselskandals bei Volkswagen und deren Tochtergesellschaft Audi handelt, leugnen die Herren nicht. Dazu ist es zu spät. Es geht darum, den Schaden zu begrenzen. Matthias Müller ist als Chef von VW Vorsitzender des Audi-Aufsichtsrats. Er räumt jetzt auf, damit nicht er aufgeräumt wird. Müller wurde, von Porsche kommend, für einen gewissen Winterkorn, den Spitzenverdiener unter deutschen Managern, an die Spitze von VW gehoben. Von wem? Von den Familien Porsche/Piëch, die sich die Mehrheit an VW in einem grandiosen Finanzcoup angeeignet haben. Bekanntlich stinkt der Fisch vom Kopf her. Der Kopf scheint jetzt ein wenig nervös zu werden. Die superreichen Familien kriegen es mit der Angst zu tun, dass ihr ertragreiches Eigentum Schaden nehmen könnte.
Aus der UZ – Wochenzeitung der DKP

Wahlkampfspot

Keinen Bock auf Rassismus

AfD-Wahlkundgebungen im Landkreis – Nicht ohne unseren Protest!

Die AfD will in den Bundestag und macht Wahlkampf im Landkreis. Geplant sind Veranstaltungen in

MELLE (23.08. um 17:30 Uhr, Am Forum)
BRAMSCHE (24.08. um 17 Uhr, Marktplatz)

Der DGB hat an beiden Orten Gegenkundgebungen angemeldet und das Bündnis gegen Rassismus ruft dazu auf, sich daran zu beteiligen, denn:

Im September 2017 entscheidet sich, ob künftig im Deutschen Bundestag eine Partei vertreten sein wird, die offen rechtsradikale Positionen vertritt.

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) versucht, die politische Rechte in der Bundesrepublik neu zu erfinden. An den Start gegangen als nationalkonservative Mittelstandspartei gelingt es ihr inzwischen, Parolen im Stile der NPD salonfähig erscheinen zu lassen. Während im Netz und auf der Straße gegen Asylsuchende und Muslime gepöbelt wird, reden AfD-Vertreter*innen von Schießbefehlen an den EU-Außengrenzen, fürchten das Aussterben des „deutschen Volkes“, stellen das Gedenken an den Holocaust in Frage, versuchen die Errungenschaften der Frauenbewegung ungeschehen zu machen, wollen die Rechte von Arbeitnehmer*innen und Erwerbslosen einschränken und mobilisieren gegen Geflüchtete, Homosexuelle, Muslime und alle anderen, die nicht in ihr Weltbild passen. Mit ihrer Strategie des kalkulierten Tabubruchs rückt sich die AfD nicht nur geschickt ins mediale Rampenlicht, sondern verstärkt insgesamt ein gesellschaftliches Klima der Ausgrenzung.

Dass NPD, Republikaner und Co. mit solchen Tönen bundesweit nie eine nennenswerte politische Kraft werden konnten, lag nicht zuletzt an dem eindeutigen Echo aus der Zivilgesellschaft: Euer Rassismus ist kein akzeptabler Standpunkt und wer gegen Minderheiten hetzt, bekommt dafür kein Podium und keine Straße! Trotz all unserer Unterschiede – diese Haltung eint uns auch heute. Wir dulden keine Hetzer*innen. Wir sehen die vielen dringlichen Missstände in der Bundesrepublik und weltweit. Die neuen Zäune und Mauern in den Köpfen und an den Grenzen, die Armut und den Krieg. Aber wir wissen: Die alten und die neuen Rechten sind Teil des Problems und nicht der Lösung. Wo sie auftreten, müssen sie auf unseren entschiedenen Protest stoßen.

Veranstaltung zu Syrien

Der Krieg gegen Syrien

In Syrien herrscht Krieg. Auch Deutschland ist Aggressor, die Bundeswehr ist an Kriegseinsätzen beteiligt und der Bundesregierung genehme kurdische Kräfte werden mit Waffen beliefert, während das NATO-Mitglied Türkei ein kurdisches Gebiet auf syrischem Territorium mit aller Macht verhindern will. Die Kurden kämpfen mit Unterstützung der USA und geraten dabei zunehmend in einen Konflikt mit dem syrischen Militär. Mit der Hilfe Russlands hat die syrische Regierung militärische Erfolge erzielt, im Kampf gegen Dschihadisten und ihre Unterstützer aus dem Ausland. Doch die Einheit Syriens bröckelt.

Wie ist die Kriegsbeteiligung Deutschlands zu bewerten? Ist der Kampf um Syrien ein Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland? Und welche Perspektive bietet eine syrische Regierung unter Führung Assads?

Vortrag und Diskussion mit Toto Lyna, aus Syrien stammender Autor der sozialistischen Wochenzeitung UZ – Zeitung der DKP

8. September 2017, 19.30 Uhr, Lagerhalle, Raum 207

Soliarbeit für Bruderpartei

Die Kommunistische Partei Venezuelas
braucht unsere Solidarität!

Der Klassenkampf in Venezuela nimmt an Schärfe zu. Eine nachhaltige Absicherung der Erfolge der Bolivarianischen Revolution ist noch nicht gelungen; die Kräfte der Reaktion zeigen in diesen Monaten offen ihr Gesicht, das auch Züge von Faschismus erkennen lässt.

Unsere Bruderpartei, die Kommunistische Partei Venezuelas (PCV), ist die einzige Partei, die in dem südamerikanischen Land auf den wissenschaftlichen Sozialismus orientiert. Ihre Mitglieder sind – ebenso wie die der regierenden „Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas“ (PSUV) – von tödlicher Gewalt bedroht. Die PCV bittet in einem Brief an die DKP um Solidarität um

* das Leben und die Kampfbereitschaft ihrer Mitglieder zu sichern.

* die Parteiorganisation in verschiedener Hinsicht zu stärken um auch in den schwierigsten Momenten des Klassenkampfs einsatzfähig zu sein und sich an dessen unterschiedliche Formen anpassen zu können.

Die DKP – als die Partei eines jahrzehntelang praktizierten Internationalismus – ruft deshalb ihre Freunde und Mitglieder auf, sich an einer Spendenkampagne für die KP Venezuelas zu beteiligen.

Wir rufen auf:

Unterstützt die Kommunistische Partei Venezuelas und damit die Bolivarianische Revolution!
Unterstützt die Kommunistische Partei Venezuelas und damit den Kampf gegen die Reaktion und den Faschismus in Venezuela!
Unterstützt die Kommunistische Partei Venezuelas und leistet damit einen Beitrag im antiimperialistischen Kampf!

Hoch die internationale Solidarität!

Bankverbindung DKP-Parteivorstand Postbank Köln | BIC: PBNKDEFF IBAN: DE93 3701 0050 0253 5255 02 Verwendungszweck: KP Venezuela

Die KP Venezuelas wird unsere Solidarität über einen längeren Zeitraum benötigen. Daher bitten wir neben den Einzelspenden vor allem auch um regelmäßige Spenden per SEPA-Einzug oder Dauerauftrag. Spenden an die DKP sind steuerlich absetzfähig. Bis zu einer Höhe von 1650 Euro (Ehepaare 3300 Euro) werden 50% dieser Ausgaben pro Jahr zurück erstattet.